Strom in der Garage: Was ist erlaubt?
Ob Beleuchtung, Ladegerät für die Autobatterie oder Wallbox fürs Elektroauto – Strom in der Garage ist praktisch, sollte aber fachgerecht installiert sein.
Elektroinstallation nur durch Fachbetriebe
Feste Elektroinstallationen in der Garage sollten grundsätzlich von einer Elektrofachkraft ausgeführt werden – insbesondere, weil Garagen oft feucht sind und dadurch besondere Anforderungen an Kabel und Steckdosen (Schutzart, FI-Schutzschalter) gelten.
Wallbox für Elektroautos
Für das Laden eines Elektroautos reicht eine normale Haushaltssteckdose auf Dauer nicht aus. Eine Wallbox lädt schneller und sicherer, muss aber je nach Leistung beim Netzbetreiber angemeldet oder genehmigt werden. Miete oder besitzt du die Garage in einer Gemeinschaftsanlage, ist zusätzlich die Zustimmung der Eigentümergemeinschaft bzw. des Vermieters nötig.
Wer zahlt den Strom bei vermieteten Garagen?
Bei vermieteten Garagen sollte im Mietvertrag festgehalten sein, ob Strom in der Miete enthalten ist, pauschal berechnet oder über einen separaten Zähler abgerechnet wird. Gerade bei Wallboxen mit höherem Verbrauch ist eine verbrauchsabhängige Abrechnung sinnvoll.
Sicherheit im Alltag
Verlängerungskabel sollten nicht dauerhaft als feste Verkabelung dienen, und elektrische Geräte in der Garage sollten nicht unbeaufsichtigt über Nacht laufen, sofern sie nicht ausdrücklich dafür ausgelegt sind (wie zertifizierte Ladegeräte).
- Feste Elektroinstallationen gehören in die Hände einer Fachkraft
- Eine Wallbox muss je nach Leistung angemeldet oder genehmigt werden
- Stromkosten bei vermieteten Garagen vorab vertraglich klären